Liebe Freund*innen,

 

in weniger als 4 Monaten haben wir als Bündnisgrüne die Chance auf allen politischen Ebenen unsere Gesellschaft maßgeblich mitzugestalten. Auch in unserem Bezirk gilt es unter anderem die sozial-ökologische Wende zu bewältigen, gesellschaftliche und politische Teilhabe von diskriminierten Gruppen zu fördern und die Sichtbarkeit der Vielfalt unseres Bezirkes in ihrem Verwaltungspersonal zu erhöhen.

Diese Veränderungen brauchen sowohl Ressourcen als auch klaren politischen Willen ,den ich als Spitzenkandidat der Grünen Jugend Berlin-Mitte für unseren Bezirk gewährleisten will. Damit das alles gelingt, und dabei auch die Menschen beteiligt werden, die ihren politischen Willen nicht durch Wahlen ausdrücken können, will ich in die Bezirksverordnetenversammlung.

 

Sozial-ökologische Wirtschaftsförderung

 Die größte gesamtgesellschaftliche Herausforderung neben und hoffentlich bald nach der Corona-Pandemie, ist die Klimakrise. Zur Bewältigung der Klimaziele muss der Bezirk kräftig mit anpacken und eben die Innovation fördern, für die Berlin-Mitte international bekannt ist.

Um echte Anreize, zu einem progressiven Wandel der Unternehmenskulturen, zu setzen gilt es ausschließlich die Unternehmen zu fördern, welche besonders sozial und ökologisch agieren. Die Implementierung eines kreislaufwirtschaftlichen Systems und eine diskriminierungsfreie Bewerber- und Unternehmenskultur müssen Pflichtprogramm für den Erhalt von bezirklicher Förderung sein. Außerdem möchte ich die Einführung eines Start-Up Stipendiums auf Bezirksebene, welches langfristige Unterstützung von sozial-ökologischen und innovativen jungen Unternehmen gewährleistet. Dies schafft Identifikation mit dem Bezirk und fördert eine kooperative Art der Wirtschaftsweise.

Damit unser Wirtschaftsstandort noch mehr wertvolle Perspektiven miteinbezieht will ich eine zusätzliche Beratung für Unternehmensgründer*innen die von Rassismus und Ableismus betroffen sind, um verkrustete Barrieren abzubauen und Diversität zu fördern.  Lasst uns zusammen die Spielregeln ändern, damit auch der Start-Up Standort Berlin-Mitte an der Bewältigung der Klimakrise beteiligt wird.

 

Gesellschaftliche Partizipation

Am 26.09, wenn es im ganzen Land, Millionen von Menschen in die Wahllokale zieht, wird in unserem Bezirk wieder nach 3 Klassen unterteilt. Deshalb ist es unsere Pflicht als grüne Partei, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass alle Menschen in Berlin-Mitte, egal ob sie 5,1 oder gar keine Stimme abgeben durften, teilhaben können. Durch meine afghanischen Eltern weiß ich wie hoch die Hürden im Umgang mit der Verwaltung ist.  Die Implementation eines mehrsprachigen Zugangs und der Ausweitung von mehrsprachigem Personal, ist hierbei genauso gefragt wie Angebote in leichter Sprache.

Schließlich ist Vielfalt eine echte Chance und sollte proaktiv gefördert werden, deshalb gilt es die eigene Bezirksverwaltung sowohl mit regelmäßigen Diversity-Trainings weiterzubilden als auch diverser zu besetzen. Das Bezirksamt muss als Arbeitgeber attraktiver werden und insbesondere die Gesellschaftsgruppen, die bisher nur erschwerten Zugang haben, ansprechen und Vorbilder schaffen.

Dazu müssen unsere Schulen, ein Ort der Demokratiebildung sein, welche durch eigene Antidiskriminierungsbeauftragte von uns unterstützt werden müssen, in ihrem alltäglichen Umgang mit beispielsweise rassistischer oder klassistischer Diskriminierung. Die Schaffung von Sensibilitätsbewusstsein und der Abbau von diskriminieren Machtstrukturen, betrifft den gesamten Bezirk und an den Schulen muss damit angefangen werden.  Der Kampf gegen verschiedenste Diskriminierungsformen ist ein Querschnittsthema und es liegt in unserer Verantwortung hierbei nicht tatenlos zuzuschauen, sondern Konzepte zu entwickeln und Ressourcen bereitzustellen.

 

Diese Themen sind mir ein ernstes Anliegen, denn zusammen mit euch will ich Berlin-Mitte, sozialer, ökologischer und progressiver gestalten und freue mich über eure Unterstützung!

 


Über mich:

Ich heiße Reswan Sandjer , bin 24 Jahre alt und studiere im Master Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkten in Arbeitsmarktpolitik und Demografischer Wandel. Außerdem bin ich im Koordinierungskreis der Grünen-Jugend Berlin Mitte aktiv, spiele gerne Schach und versuche mich an der persischen Küche.