In Berlin gibt es eine zweistufige öffentliche Verwaltung. Organe der Bezirksverwaltung sind die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) und die Bezirksämter (BA). Die Bezirksverwaltungen sind vorrangig für Angelegenheiten vor Ort in den Bezirken zuständig, etwa die Kultur, die Grünflächen oder die Schulen betreffend.

Die zentrale und übergreifende Verwaltung des Landes Berlin bildet die Hauptverwaltung mit den Senatsverwaltungen und ihren nachgeordneten Behörden. Sie wird vom Senat von Berlin als Landesregierung geleitet. Daneben gibt es das Abgeordnetenhaus von Berlin und ist die Volksvertretung bzw. das Landesparlament von Berlin und deren oberstes Verfassungsorgan.

Institutionen:

Bezirksverordnetenversammlung (BVV):

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) besteht aus 55 Mitgliedern, die alle fünf Jahre von den Bürger*innen (Bevölkerung) neu gewählt werden.

Die BVV wählt die Berzirksbürgermeister*in und die Stadträt*innen.

Die BVV verfügt über Ausschüsse und Fraktionen.

Die BVV verfügt über folgende Rechte:

Das Initiativrecht: BVV gibt Empfehlungen an Bezirksamt weiter.

Das Kontrollrecht: BVV kontrolliert Umsetzung von Empfehlungen.

Das Auskunftsrecht: BVV darf Auskunft über Angelegenheiten des Bezirksamts verlangen.

 

Bezirksamt:

Das Bezirksamt gliedert sich in die Bürgermeister*in und die Stadträt*innen sowie die einzelnen Ämter (Jugendamt, Bürgeramt). Die Bürgermeister*in und die Stadträt*innen werden vom BVV gewählt.

Das Bezirksamt setzt die Empfehlungen der BVV um.

 

Aufgaben der Bezirke: