Am 18.02.2021 wurde von der AG Diversität und dem Koordinierungskreis eine Beschlussempfehlung für mehr Diversität und Jugendförderung in der Kommunalpolitik vorgestellt. Diese wird nun mit allen aktiven im engen Austausch diskutiert und am 25.02.2021 im wöchentlichen Aktiventreffen der Grünen Jugend Berlin Mitte abgestimmt. Die im Folgenden die Beschlussfassung:

Für die Bezirksverordnetensammlung (BVV) vergeben wir als Grüne Jugend Berlin Mitte 8 Voten. Davon sind 4 Voten Spitzenvoten und die restlichen sind 4 weitere Voten.
Sowohl die Spitzenvoten, als auch die weiteren Voten werden nach der F*INT- Quote (Frauen*, inter, nicht-binär und trans- Personen) quotiert, sodass jeweils mindestens 2 Plätze an F*INT- Personen gehen.

Zusätzlich dazu fassen wir hiermit den Beschluss für eine Diversitätsquote von jeweils mindestens 50% einzuführen. Von der Diversitätsquote werden alle Menschen mit Rassismuserfahrungen, Antisemitismuserfahrungen, Klassismuserfahrungen, Ableismuserfahrungen, Diskriminierungserfahrungen auf Grund der Religion, unter 18 Jährige und Schüler*innen, Menschen die eine Ausbildung machen oder bereits in einem Ausbildungsberuf arbeiten und/oder Betroffene von Fat-shaming gefördert.

Niemensch muss begründen, warum er*sie sich auf diese Quote bewirbt.
Die Quoten können intersektional erfüllt werden. Das heißt, dass eine F*INT-Person, welche z.B. auch von Rassismuserfahrungen betroffen ist, von beiden Quoten gefördert werden kann. Damit wäre dann ein neuer weiterer Platz offen, welcher ohne von einer Quote bestimmt zu sein gewählt werden kann.
Wenn sich keine weiteren Menschen finden, die über die Quote gefördert werden können, wird der Wahlgang abgebrochen und wir wählen nicht weiter, sondern gehen mit weniger Voten in den BVV-Wahlkampf.