Die Grüne Jugend Berlin-Mitte setzt sich für eine offene, vielfältige und tolerante Lebensweise aller Bewohner*innen in Mitte ein. Wir kritisieren und stellen in Frage, dass jemand, der sich offen antisemitisch zeigt, als ein geeigneter Kandidat für den Stadtteil Turmstraße angesehen werden kann.
Nikolai Nerling arbeitete als Lehrer einer Grundschule. Aufgrund seiner Verschwörungstheorien und seines Youtube-Kanals, auf dem er Videos mit völkisch-nationaler Propaganda verbreitet, wurde ihm gekündigt. [0] 
In einem Interview mit Barrie Kosky, jüdischer Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, äußerte sich Nerling mehrfach antisemitisch und zeigte damit seine Verschlossenheit und seine Abneigung gegenüber der jüdischen Bevölkerung.[1]
Er trat als Unterstützer von Ursula Haverbeck auf, obwohl diese eine verurteilte Holocaustleugnerin und bekannte Nazi-Aktivistin ist.[2]
Sowohl in dem oben genannten Interview, als auch in einem weiteren Beitrag[3] zeigt sich seine patriarchialische Sichtweise auf Frauen und seine mangelnde Toleranz gegenüber anderen Lebensentwürfen.
Nikolai Nerling wurde zudem von diversen anderen Seiten kritisiert. [4][5]
Nikolai Nerling stellt sich mit seinen Positionen gegen das offene, vielfältige, tolerante und freie Leben im Stadtteil Turmstraße und kann in seiner Kandidatur nur abgelehnt werden.  Seine offen gezeigte diskriminierende Einstellung würde verhindern, dass er seiner Aufgabe der Organisation der Bürgerversammlung und seiner Rolle als Vermittler zwischen Bürger*innen und Politik gerecht werden kann: Diskriminierung steht im krassen Gegensatz zu einer unvoreingenommenen und toleranten Kommunikation. Wenn aber diese Art der Kommunikation nicht stattfindet , schränkt dies letztendlich die Bürgerbeteiligung ein und schädigt die demokratischen Prozesse zur Bürgerbeteiligung.
Die Grüne Jugend Berlin-Mitte