Theodor W. Adorno sagte vor über 70 Jahren: „Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“
Daher unterstützen wir voll die Forderung des Netzwerkes Ihr letzter Weg nach Sichtbarkeit des Weges zwischen dem Sammellager Levetzowstraße zum Güterbahnhof Moabit. Er stehe exemplarisch auch für alle anderen Wege kennzeichnen, die die Opfer durch Berlin gehen mussten.
Des Netzwerk liefert diese Informationen als Hintergrund: Die Jüdinnen und Juden, die ab 1941 deportiert wurden, mussten sich zuvor in einem Sammellager melden. Diese Lager befanden sich im Jüdischen Altenheim in der Großen Hamburger Straße in Mitte, in der ehemaligen Synagoge Levetzowstraße in Moabit sowie im Jüdischen Krankenhaus im Wedding.Von diesen Sammellagern aus wurden mehr als 30.000 von ihnen zum Güterbahnhof Moabit gebracht und von hier aus in die Konzentrationslager deportiert.
Getragen wird das Netzwerk im Moment durch die Initiative Sie waren Nachbarn. Ein Vertreter dieser Initiative war bei unserem Aktiventreffen am 24. Januar und hat uns informiert und angeboten beim Netzwerk mitzumachen. Dieses Angebot nehmen wir gerne an. So trafen wir als Aktiventreffen den folgenden Beschluss einstimmig:
Wir wollen die Anliegen des Netzwerkes Ihr letzter Weg mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln Bei den Grünen sowie Grüne Jugend und nach Außen unterstützen. Denn wir wollen die Erinnerung an die deportierten Mitbürger*innen am Leben erhalten.